Psychotherapie

Grundsätzlich wird der Begriff Psychotherapie dann verwendet, wenn es um die Behandlung der Seele oder seelischer Erkrankungen geht, wie   z. B. Depressionen, Angstzustände, chronische Schmerzen, Burnout, psychosomatische Beschwerden oder Hypochondrie. Als Heilpraktikerin für Psychotherapie biete ich Psychotherapie als Alternative zur krankenkassenfinanzierten Therapie an (in einigen Fällen mit Begleitung durch Ihren Facharzt, z. B. bei erforderlichen Medikamenten) oder ich unterstütze Sie während der Wartezeit auf einen Kassentherapieplatz. Für viele Klienten sind die langen Wartezeiten nur schwer auszuhalten und sie benötigen eher therapeutische Hilfe.

Da ich als psychotherapeutische Heilpraktikerin keine Berichte für Krankenkassen schreiben muss, habe ich viel mehr Zeit für Therapie und Beratung. Zudem ist die Flexibilität in der Terminvergabe größer und ich kann mir für jeden einzelnen Klienten eine Gesprächszeit von 60 bis 90 Minuten nehmen.

 


Systemische Therapie

Die systemische Therapie entstand bereits in den 50er Jahren als eigenständige Therapieform und hat sich seitdem immer weiterentwickelt. Sie nimmt nicht den Einzelnen als gestört oder krank in den Blick, sondern geht davon aus, dass Menschen stets versuchen, sich so an ihre Umwelt anzupassen, dass diese in ein Gleichgewicht kommt. Das passiert selbst dann, wenn die Anpassung ein persönliches Leiden zur Folge hat, beispielsweise eine psychische Erkrankung oder körperliche Beschwerden. Daher schaut die systemische Therapie immer auch auf das soziale Umfeld eines Menschen, also "das System", welches diese Anpassung notwendig macht. Das kann die Ursprungsfamilie sein, die derzeitige Partnerschaft oder der Freundes- und Kollegenkreis. 

Auch der einzelne Mensch selbst wird als System betrachtet, bestehend aus z. B. Körper, Geist, Seele, Gedanken, Gefühlen oder Erfahrungen. Diese inneren Anteile können ebenso miteinander in Konflikt geraten, so dass der Mensch aus dem Gleichgewicht gerät.

 

Systemische Therapie gibt nun kleine Veränderungsimpulse in ein System hinein, so dass dieses in Bewegung kommt und neue konstruktivere Handlungsweisen entstehen können. Grundsätzlich kann das als Gesprächstherapie geschehen, jedoch gibt es auch spielerische oder kreative Methoden, die in der systemischen Therapie verwendet werden.